Gajendra bei den Fremen (Gajendra III) - Forenspiel

Benutzeravatar
RespawnLARPer
Administrator
Beiträge: 48
Registriert: Mo 15. Feb 2016, 21:26
Wohnort: Eching
Kontaktdaten:

Gajendra bei den Fremen (Gajendra III) - Forenspiel

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 22:58

Bild

HTML-Version: http://www.hellcreature.de/larp-berichte/arrakis.html



Zusammenfassung der Geschehnisse:
Auf der NDCE Highlander hatte man ihre Taten verziehen, nachdem sie sich bemüht hatte, mit
der Crew der Highlander zusammen zu arbeiten, als sie gemeinsam durch verschiedene Zeiten und
Dimensionen von Akasha gehetzt wurden.
Auf einer dieser Reisen waren sie Terima begegnet. Einem Fremen, der es später so arrangieren konnte,
dass Gajendra ein neues Leben anfangen konnte. Auf Arrakis. Von den Fremen auch Dune genannt.

***

Gajendra Sharmira Saii
Gajendra hatte arg mit sich zu kaempfen. Zwar gewoehnte sie sich langsam im Sietch ein, doch gab es noch viele Dinge, die sie lernen musste, geschweigedenn mit sich selbst vereinbaren... Sie haette nicht gedacht, dass es so schwer werden wuerde, zumal sie ja viele der Braeuche kannte, und einige davon auch in Vorash in aehnlicher Form praktiziert wurden. Doch die erdrueckende Hitze machte ihr zu schaffen. An den stechenden Geruch in den Hoehlen, in denen viel zu viele Menschen lebten gewoehnte sie sich nur schwer. Kaum ein Tag verging, an dem sie nicht das Gefuehl hatte, ihr wuerde die Decke auf den Kopf fallen... dennoch biss sie sich durch. Bislang dachte sie, dass die groesste Huerde wohl sein wuerde sich an das ihr so verhasste Spice zu gewoehnen. Es war hier einfach ueberall. Das Essen wurde damit gewuerzt, ja sogar das Wasser aus den Destillen, welches stets abgestanden und fad schmeckte war mit Spice versehen. Noch hatte sie es nicht gewagt konzentriertes Spice zu sich zu nehmen, aber sie wuerde das nicht mehr lange vor sich herschieben koennen. Einige Fremen beobachteten ihr Verhalten bereits Misstrauisch. Im Moment kroch sie leise fluchend auf dem sandigen Boden um zum bestimmt zwanzigsten Mal an diesem Tag einem Knaeul Garn hinterherzujagen, das ihr beim Versuch soetwas wie einen Teppich zu weben mal wieder unter den grossen Webstuhl geraten war und sich irgendwo verheddert hatte. Diesmal war es nicht nur darunter gerollt, sondern hatte das Kunststueck vollbracht sich mit dem einfachen Mechanismus so gruendlich zu verheddern, dass dieser blockiert wurde. Sie hasste dieses Ding... Und wenn der Webstuhl eine Seele haette, so wuerde er sie ganz sicher auch nicht ausstehen koennen. Als sie wieder unter dem Webstuhl hervorgekrochen kam, bemerkte sie neben sich zwei Stiefel. Sie hatte garnicht mitbekommen, dass jemand zu ihr getreten war. Hatte die Person sich so geschickt angeschlichen, oder war sie von der Weberei so abgestumpft, dass sie die Annaeherung nicht bemerkt hatte? Mit dem Garnknaeul in der Hand blickte sie langsam zu der Person auf. Sie hatte den kraeftigen Fremen schonmal gesehen. Nicht sehr oft..., aber gelegentlich war er im Sietch um neue Vorraete zu bringen. Er gehoerte zu den Fedaykin. Er blickte sie mit seinen tiefblauen Augen, in dem kein Weiss mehr zu sehen war, eine ganze Weile durchdringend an. Dann schweifte sein Blick zu dem Gebilde ab, das Gajendra mit viel Fantasie Teppich nannte, schuettelte nur den Kopf und ging wieder, ohne ein Wort zu ihr gesagt zu haben. Etwas verwundert blickte Gajendra ihm nach, als er in einem der Gaenge verschwand und setzte sich dann resigniert wieder an den Webstuhl. Sie betrachtete das Gewirr aus Faeden vor sich und den voellig ungleichmaessig gewebten Teppich, der sich auch schonwieder in Aufloesung zu befinden schien... Mit einem wuetenden Schnauben, warf sie das Knaeul gegen den Teppich, was nur wieder zur Folge hatte, dass es vom Teppich abprallte und abermals zielsicher unter dem Webstuhl verschwand....

Terima
Gajendra ging mit den anderen Frauen durch das Sietsch. Der Tag war lang gewesen und der Webstuhl war ein neues Feindbild. Nach und nach erreichten sie alle ihre Lager und Gajendra schlug den Türvorhang zur Seite. "Guta Nacht Chema" grüßte eine der alten Frauen und eine Kleine gruppe jünger Frauen kicherte leise und ernteten von der alten einen bösen Blick der sie veranlaste schnell zu verschwinden. Gajendra nickte kurz und ging in ihre Grotte. Es war nur ein kurzes aber intensives Gefühl...aber sie wußte schlagartig das sie nicht allein war. "Wäre ich wirklich hier um dich zu töten, dann wärst du jetzt vielleicht schon tot." Gajendra schoß herum und erkannte zunächst nichts...doch dann wurde die Gestallt des Mannes deutlich der sie heute schon am Webstuhl besucht hatte. Gajednra erkannte augenblicklcih das er eine art verschleierungsfeld benutzt haben mußte, sonst hätte er nie so völlig mit der Wand verschmelzen können. Gajendra hätte wahrscheinlich schnell zugeschlagen..aber der Mann blieb ruhig stehen und trug keine Sichtbare Waffe und stand mit sichtbaren Händen da. "Was willst du? Was schleichst du dich hier rein?" zischte sie ihn an. "Nur reden. Mir scheint das du dich hier noch nicht so wohl fühlst hm? Wenn du so weiter machst dann nennen dich die Fremen bald: "die mit dem Knäul Kämpft". Könnte mir denken das du das lustig fíndest." Dann setzte er sich locker auf einen geraden Felsen und fragte ohne umschweife: "oder willst du dir eine Alternative anhören?


Gajendra Sharmira Saii

"die mit dem Knäul kämpft..." Gajendras Lippen bildeten einen schmalen Strich, als sie den Zorn zu bändigen versuchte, der bei jenen Worten in ihr aufkochte. Sie wusste nur zu gut, dass dieser Fedaykin leider recht hatte mit dem was er sagte und dass die Wut nicht gegen ihn, sondern mehr gegen sich selbst gerichtet war. Was sie allerdings nur noch wütender machte... Dennoch gelang es ihr annähernd ruhig zu bleiben und den Fedaykin aussprechen zu lassen. "oder willst du dir eine Alternative anhören?" Gajendra runzelt fragend die Stirn und eine vorsichtige Neugier gesellte sich zu Ihrer Anspannung. "Wer bist Du? Und von was für einer Alternative sprichst Du?!"

Terima
...Fedaykin blickte Gajendra teils verspielt Teils herausfordernd an. "Mein Name ist Kito. Und wer ich bin ist auch nicht schwer zu erraten. Ich gehöre zu den Fedaykin. Das heißt meine Aufgabe ist es dafür zu sorgen das die die hier Leben in Sicherheit sind." Dann ging er spielerisch und langsam auf sie zu, setzte bei jedem Satz einen weiteren Fuß vor den anderen.... "Du wirst hier Leben und arbeiten...du wirst lernen...einen Mann finden..und nach einiger Zeit sind deine Augen blau wie ein Teich...und nebenbei bist du dann vollkommen an die Menschen und diesen Ort gekettet, genauso wie an das Spice...." er stnad nun direct vor Gajendra. "Dabei könnten wir dich sehr gut gebrauchen. Du bist nicht sofort als Freme zu erkennen... und wenn man deiner Geschichte glaubt dann gäbe es bei uns einiges zu tun für dich. Du könntest sehr nützlich werden durch das was du kannst, was du weist, und was dur erlebt hast. Und natürlich kann sich das auch für dich Lohnen...wenn du es wert bist. Die Fedaykin bringen Gerchtigkeit dorthin wo es Ungerechtigkeiten gibt. Das könnte auch für dich geschehen?" Er räkelte sich kurz und ahlglatt und schaute Gajendra intensiv an. "was sagst du....?"

Gajendra Sharmira Saii
Kito stand so unangenehm nah vor Gajendra, dass diese den Zimtgeruch wahrnehmen konnte, den alle Fremen durch das Spice zu eigen hatten. Sie unterdrueckte den Impuls zurueckzuweichen, denn ihr war klar, dass er es geradezu darauf anlegte eine solche Reaktion zu provozieren. Sie konnte das amuesierte Funkeln in seinen Augen sehen, aber sie hatte keine Lust sich auf dieses unterschwellige Machtspielchen einzulassen. Er schien es fuer einen guten Witz zu halten Gajendra dieses Angebot zu unterbreiten. Vor allem wenn man bedachte, dass sie vor ein paar Stunden noch vor seinen Fuessen im Staub gekrochen war, um ein Wollknaeul wieder einzusammeln... Gajendra beantwortete seine Frage nicht sofort, sondern sah ihn ebenso intensiv an, waehrend sie ueber seinen Vorschlag nachdachte. Nach einer fast endlos wirkenden Pause, in der keiner etwas sagte und sie sich gegenseitig abschaetzten, schob sich Gajendra an Kito vorbei und nahm auf selbigem Stein Platz, auf dem kurz zuvor noch ihr unerwarteter Gast gesessen hatte. Ihr Blick ging an Kito vorbei und schien in die Ferne gerichtet zu sein, ehe sie zu einer Antwort ansetzte... "Es ist schon merkwuerdig... Seit meiner Kindheit wurde ich darauf trainiert kelownische Anlagen zu sabotieren, spaeter auch Spionage bis hin zu Attentaten." Gajendra sah nun Kito wieder direkt in die Augen "In all der Zeit habe ich mich immer gefragt, wie es wohl waere ein ganz normales Leben zu fuehren... Einfach ich selbst zu sein..." mit leiser Stimme fuegt sie hinzu "...bis ich, bei all den Identitaeten, die ich angenommen hatte, vergessen habe, wer ich eigentlich bin." Gajendra richtet ihren Blick auf den schweren Vorhang, der ihren Wohnbereich vom uebrigen Sietch abtrennte. "Hier habe ich die Chance ein ganz normales Leben zu fuehren. Ehrliche Arbeit; frueher oder spaeter einen Mann und eine Familie. Zu dem Preis fuer immer hier zu bleiben und mein Leben Shai-Hulud zu widmen. Es scheint ein geringer Preis zu sein. Warum faellt es mir so schwer ein ruhiges, wenn auch hartes Leben zu fuehren?" Ihr Blick richtet sich fast anklagend auf Kito "Warum klingt Dein Angebot geradezu verlockend fuer mich?" sie erwartete nicht wirklich eine Antwort von Kito. Schmunzelnd schuettelte sie den Kopf. "Hier fuehle ich mich wie ein Fisch auf dem Trockenen. So schrecklich Nutzlos... Wenn die Fedaykin eine bessere Verwendung fuer mich sehen und ich damit meinen Dank ausdruecken kann, daß ihr mir Asyl gewährt, so werde ich Euer Angebot annehmen."

Terima
Kito lächelte zufrieden. "Eine Frau die sich schnell entscheidet. Das gefällt mir....eine gute Eigenschaft, nicht nur in der Wüste. Ich vermute das du einige Fragen haben wirst was ich denn nun genau von dir möchte...aber alles zu seiner Zeit. Ich werde dich zunächst meinem Banner vorstellen, damit du ihnen deine Geschichte erzählen kannst." Kito machte sich aufbruchbereit und sagte dann zu Gajendra. "Ich werde morgen Früh aufbrechen. In der Südlichen Grotte ist mein Gleiter...ich werde dich mitnehmen. Also mach dich bereit und verabschiede dich." Er ging leise aus der Höhle und sagte im hinausgehen: "Bei Sonnenaufgang reise ich...ich werde nicht länger warten" Damit ließ er Gajendra in der Höhle zurück. Sie hatte über einiges nachzudencken und merkte darüber fast nicht wie sie das wenige das ihr gehörte zusammenpackte. Als sie sich kurz setzte um durchzuschnaufen bemerkte sie einen Schatten der am Eingang stand...und sie hatte das gefühl das er sie schon eine Weile zu beobachten schien. Durch ihr innehalten aufgeschreckt trat der Schatten aus der Eingang und in den Raum. Es war der Alte Freme Namens Serif..den sie schon kennengelernt hatte. "Guten Abend Gajendra...ich grüße dich Chema" Gajendra war ein wenig überrascht....eine Nacht voller unerwarteter Besuche...

Terima
Terima starrte schon seit einiger Zeit auf die Decke. Er dachte über die ereignisse der letzten Zeit nach, die er weder völlig verstand noch genau in Worte fassen konnte. Aber noch schlimmer war das Wirwahr der Gefühle, daß in ihm herrschte. Da war zunächst die Scham...scham vor der Schwäche. Auf Arrakis gestannt man nur denen seine Gefühle ein, die einem nahe standen und zeigte keinem anderen Gegenüber schwäche...das konnte fatale folgen haben. Als er jedoch in seinem Quartier war, hatte ihm der Spiceschock gezeigt wie verwundbar er geworden war...und schlimmer noch: er war auf Hilfe angewiesen..auf die der Außenwelt. Es war nicht zu vermeiden gewesen sich auf der Krankenstation zu melden. Terrise Chendru hatte sich alles angehört und war überraschender weise ohne Spott und sachlich damit umgegangen. Es schmeckt ihm zwar nicht, aber der Lösungsvorschlags eines Implantates das die richtige Menge Spice über den Tag hinweg abgab war vernünftig... dann würde sich der Konstante Level der Droge hoffenlich wieder einpendeln. Er betrachtete sich nachdenklich seine Unterarme, die von den Injectionen mittlerweile entlang der Venen gerötet waren. Bis dahin mußte er Chendru nach einem Hypospray fragen...das würde für den Anfang reichen. Dann war die Wut... Wut darauf das er sich in dieser Umgebung und unter diesen Leuten ständig zusammenreisen mußte. Hier konnte er den Leuten nicht ins Gesicht sagen was er wollte, geschweigeden seiner Wut und dem Zorn entsprechend nachgeben und sich mit dem anderen messen, wenn es zu viel wurde. Eddie Kessler hätte er am liebsten das Messer in den Hals gestoßen. Wie konnte dieser Außenwelter überhaubt die frechheit aufbringen und ihn danach fragen Spice von Arrakis zu verkaufen: "Mit dem Gewürz kann ich eine Menge Geld Machen....." waren seine Worte gewesen. Wäre er auf Arrakis gewesen hätten ihn die Fremen dafür kompromislos getötet...Kein Profit der Welt würde aufwiegen was für Schaden dadurch entstehen konnte. Es hatte sich nichts geändert. Die Außenweltler waren wie einst die Harkonnen besessen von der Habgier nach der Droge..unabhängig von allem anderen. Sie waren keine der Außerwählten....Das Gewürz war der Fremen eigen, Fluch und Segen. Dann war da die Sache mit der befragung gewesen...was ging diese Außenweltler denn seine Familie an? So als ob er sich hätte rechtfertigen müssen für das was er ist und war. Außerdem lebte er seit 12 Jahren bei den Fremen...alles andere war bedeutungslos und er haßte es darüber nachzudenken. Dann war da die ungewissheit... ungewissheit über das was eigentlich von ihm erwartet wurde. Serif hatte ihm nachheitlich eingeschärft so viel wie möglich zu lernen. Aber erst als er auf der Brücke war und Captain Norad ihn zum Ensing gemacht hatte wurde ihm Schlagartig klar was Serif tatsächlich wollte. Terima haßte es vor dem Captain zu salutieren...er hatte es schon gehaßt als Serif darauf bestanden hatte es zu üben. Genauso wie er es im Grunde haßte Befehle entgegenzunehmen. Aber Thomson war in Seiner Arrognaz und überlegenheit wenigstens ehrlich gewesen. Terima war entäuscht ... enttäuscht davon wie oberflächlich diese Außenweltler mit sich umgingen. Pema hatte ihn floskeln gelehrt. "Ja Sir" "Jawoll Sir" "Führe aus" "Systeme funktionieren innerhalb normaler Parameter..." die Liste war endlos... Aber er war enttäuscht davon wie leicht Thomson und der Captain und einige andere das gefressen hatten... aber offensichtlich reichte es diesen Menschen. Terima hatte Glück gehabt...Die Flugstunden in der Cielago und die Arbeit mit Serif und Pema waren eine Grundlage gewesen...und zum Glück war das Navigieren im All der bewegung mit einem Parakompass auf Arrakis so ähnlich das er in der Crusie zumindest keinen Groben Schnitzer begannen hatte. Er mißtraute dem Computer der das alles steuerte.. aber ohne den hätte er sicher kläglich versagt. Und es war um Grunde ein Wunder gewesen das alles geklappt hatte, anders konnte er sich nicht erklären das er mit der Steuerung so gut klargekommen war....vieles hatte er einfach instinktiv getann...so als hätte er schon immer gemacht. Dieser Gedanke war ihm unbehaglich... Die Sache mit der einsetzung zum Ensign kam überraschend. Wenn auch nicht völlig und unerwartet. Ihm war klar das diese Außenweltler viel wert auf Titel legten, aber er selbst konnte mit dem Stück papier zunächst nicht viel anfangen...aber die schienen es toll zu finden. Es war klar gewesen das der Captain den Fremen auf die Probe stellen und seine Fähigkeiten sehen wollte....und schnell die Kontrolle darüber erlangen wollte. Terima sah sich auf dem Prüfstand... es war ihm klar das er die Leute an Bord davon überzeugen mußte das die Fremen für die Union von wert sein konnten... das war es wohl was die Fedaykin von ihm erhofften. Und wenn es das war dann würde er diese Rolle als gehorsamer Fähnrich auch weiterspielen... wenn er Dune dadurch helfen konnte würde er es tun müssen. Nach seiner beförderung hatte er die Leute reden gehört.... er war sich über dieses Leute im klaren gewesen..aber trotzdem war es schmerzhaft gewesen. "Sandmänchen" und "Ausgerechnet den zum Ensign" waren worte die ihm weh taten... er hatte es aber geschluckt. Mit diesem Spott würde er wohl Leben müssen, wenn er ihnen ins Gesicht sah. Und was würde als nächstes Kommen? Seit sie auf dem Rückflug zur Erde waren hatte sich keiner mehr nach ihm erkundigt....oder ihm anweisungen gegeben. Dafür war er im grund dankbar, aber sicher erwarteten diese Leute jetzt etwas von ihm. Er verfasste eine Nachricht an Terry Weltengänger. Er wußte nicht so recht an wen er sich wenden sollte und Terry war die einzige der er soweit vertrauen hatte. Er fragte sie frei heraus ob dieser Rang der Union einen Dienstplan mit sich brachte und was nun überhaubt von ihm erwartet wurde? In diesem Augenblick klickte das Termial. Es dauerte ein Paar augenblicke bis er in Gedanken die Schrift übersetzt hatte und die Richtigen Felder drückte. Es war eine Nachricht der Fedaykin...die über den Angriff der Borg berichteten. Die Bedeutung war klar...das es gefährlich wurde..den der Trommelsand wurde zu dünn um noch darauf zu tanzen. Er stand für ein Paar Augenblicke wie gelähmt und rief dann die Krankenstation. "Na-Wali Terima für Terrise Chendru. Haben sie etwas zeit für mich? Ich bräuchte ihre Hilfe." Er wollte sie eigentlich erst später aufsuchen. Aber die Nachricht bedeutete das er miit Thomson oder einem der Andernen an Bord sprechen mußte...und dafür brauchte er einen möglichst klaren Kopf. Ihm war nicht entgangen das Ery Wolkomir ihm eine Nachricht hinterlassen hatte. Er nahm sich vor sich alsbald bei ihr zu melden..aber eine innere Stimme sagte ihm das es vielleicht nicht an der Zeit war.

Gajendra Sharmira Saii
Wenn weiterhin solch reger Herrenbesuch zu solch nachtschlafender Zeit in Gajendras Yali* herrschte, wuerden die anderen Frauen des Sietch wohl ueber noch weit andere Dinge tuscheln und kichern, als über Gajendras nicht vorhandene Webkuenste.... "Serif? Ich dachte Du bist auf der Highlander und hatte nicht erwartet Dich so bald..." Gajendra stockte mitten im Satz, als sie Serifs ernsten Gesichtsausdruck bemerkte. Sein Blick schweifte ueber die Sachen, die sie soeben zusammengepackt hatte um bei Sonnenaufgang mit Kito abzureisen. Seine Hand ruhte auf seinem Crysmesser, waehrend er Gajendra mit einem prüfendem Blick bedachte. "Also hat Kito Dir das Angebot der Fedaykin bereits unterbreitet?" Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, dennoch nickte Gajendra zur Bestaetigung. "Stimmt etwas nicht?" fragte Gajendra, die von dem Gesichtsausdruck Serifs beunruhigt war. Serif bedeutete ihr sich zu setzen und begann Gajendra in einige Belange der Fedaykin einzuweihen. Es sollte noch eine sehr, sehr lange Nacht werden... Als Serif seinen Bericht beendet hatte, war es noch eine knappe Stunde bis Sonnenaufgang. "Ich lasse Dich nun allein. Denk darueber nach, was ich Dir gesagt habe." Mit diesen Worten verliess er Gajendras Yali. Eine knappe Stunde spaeter stand Kito in der suedlichen Grotte bei seinem Gleiter, doch von Gajendra war nichts zu sehen. Muerrisch packte er noch die letzte Vorratskiste, um sie in den Gleiter zu laden und abzufliegen. Kaum drehte er sich mit der Kiste zum Gleiter, da stand Gajendra unmittelbar vor ihm. "Ich bin doch nicht zu spaet oder?" Kito musterte Gajendra nur schweigend, drueckte ihr die Vorratskiste in die Hand und ging auf den Gleiter zu, ohne sich zu vergewissern, ob Gajendra ihm auch folgte. "Wir muessen uns beeilen. Es ist ein Coriolissturm angekuendigt und ich moechte unseren Zielort erreichen, bevor der Sturm uns erreicht!" Wenig spaeter waren sie bereits unterwegs. Gajendra liess nachdenklich ihren Blick ueber die Duenen schweifen. "Du siehst erschoepft aus." stellte Kito fest. Gajendra nahm an, dass er wusste, dass Serif in der vergangenen Nacht noch bei ihr war und sie kaum geschlafen hatte. "Ich hatte noch ein langes Gespraech mit Serif. Er erzaehlte mir von den Borg... und dem Vorhaben der Fedaykin in die Union aufgenommen zu werden um Arrakis vor den Borg zu schuetzen." Kito musterte Gajendra durchdringend. "Und das stimmt Dich nachdenklich?" "Nein... das heisst... Ja..." Gajendra loest ihren Blick von den Duenen und wendet sich Kito zu. "Arrakis und auch die Fedaykin sind fast schon in Vergessenheit geraten. Sogar wir auf Vakuhn hielten die Fedaykin nurnoch fuer eine Legende... Sobald Arrakis aber in die Union aufgenommen wird, wird das anders sein. Arrakis wird wieder an Bekanntheit gewinnen, woraus folgt,dass wieder vermehrt Schmuggler und Piraten in dieses System kommen um an die Melange zu gelangen... und es gibt immer korrupte Politiker, die sich daran bereichern wollen..." "Du hast Angst, dass sich die Katastrohpe, die sich auf Vakuhn ereignet hat, sich anderswo wiederholen koennte?" stellte Kito mit einem fast vaeterlichen Laecheln fest. Gajendra wendet ihren Blick wieder hinaus zu den endlosen Duenen. "ja... diese Befuerchtung habe ich" fluestert sie gerade noch laut genug, dass Kito es hoeren konnte. *yali = das persoenliche Quartier der Fremen innerhalb des Sietch

Terima

Kito musterte Gajendra mit kurzem Blick und sagte dann zu ihr: "Gut. Wirklich gut." Und er lächelte sie an..es war kein mildes lächeln. Sie gingen an Bord des Gleiters. Gajendra merkte schnell das dieses kleine Schiff nicht für einen langen Aufenthalt gedacht war. Und nach etwa 3 Stunden Flug setzte Kito zum Landeanflug an. Er flog auf eine Felsengruppe zu und manövrierte den Gleiter in eine kleine Spalte. Dort setzte er auf und tippte einen Kommandocode in die Konsole. Der Landeplatz erinnerte an einen erloschenen Vulkan. Der Trichter war mit Sand angefüllt, doch waren die Wände so hoch das man ein Ständiges Pfeifen hören konnte, das der Wind an den Scharfen Kanten verursachte. Einen Augenblick lang passierte nichts, doch dann kam eine Bestätigung und inmitten der freien Fläche enttarnte sich ein Raumschiff. Das Schiff war groß, sicher über 80m Lang und beinahe ebenso breit. Mit einem flachen Rumpf und Aerodynamisch. Die Keramikplatten mit denen der Rumpf gepanzert war, waren schwarz und glänzten in der Sonne. Eine Rampe wurde heruntergefahren und 4 Fedaykin kamen herunter. Einer zog ein langes Kabel hinter sich her und klinkte es am Rumpf des Gleiters ein. Kito und Gajendra stiegen aus und Kito begrüßte die anderen sehr herzlich. Der Gleiter wurde mit dem Kabel in die Bucht gezogen. "Das sind die Anführer meines Banners Gajendra. Wir gehen gleich an Bord dann stelle ich sie dir alle vor." Gajendra sah sich die Fedaykin an. Auf den ersten Blick wirkte Ihre Kleidung wie die schwarzen Destilieranzüge, die man brauchte wenn man sehr tief in die Wüste ging. Doch diese hier hatten keine Fangtaschen und Filtersysteme. Sattdessen waren die Körperpartien mit Makroplast-Platten versehen und die Bewegungen der Fedyakin wirkten irgentwie steif und denoch schnell und geschmeidig. Hydraulische Unterstützung...dachte sich Gajendra. Doch dann gingen sie auch bereits an Bord und die Tarnung wurde erneut hochgefahren.

Gajendra Sharmira Saii
Gajendra wurde von den anderen Fedaykin misstrauisch in Augenschein genommen. "Du bist also die, die man Chema ata Kisan nennt... ''suchendes Kaempferherz''." Stellte einer der Fedaykin fest, waehrend Gajendra durch das Schiff in einen Raum gefuehrt wird, der wohl als Besprechungsraum diente. Man wies ihr einen Platz an einem langen Tisch zu. Kito nahm neben Gajendra platz, und auch die Anderen nahmen ihre Plaetze ein. Der, der Gajendra angesprochen hatte, musterte sie intensiv. "Du glaubst also, dass sie die Richtige ist fuer unser Vorhaben? Sie ist keine wirkliche Fremin!" bemerkte er Kito gegenueber, ohne den Blick von Gajendra abzuwenden. "Und genau darin liegt unser Vorteil. Wir haben das schon mehr als einmal besprochen Kamahl! Was sollen die Zweifel jetzt?!" Kitos Stimme klang schneidend, doch Kamahl liess sich davon nicht beeindrucken. "Man hat mir zwar noch nicht gesagt, wofuer ich die "Richtige" sein soll, doch wenn ich es richtig verstanden habe, so braucht ihr jemanden, den man es nicht ansieht ein Fremen zu sein. Und wieviele Fremen kennt ihr, die nicht das Auge des Ibad haben?" Kamahl lehnt sich amuesiert grinsend zurueck, doch schlagartig richtet er sich auf und blickt Gajendra finster an. "Ein Fremen willst Du sein? Ein Fremen flieht nicht und versteckt sich wie ein Kaninchen!!!" "Ich fuerchte ich verstehe nicht ganz..." leicht verunsichert blickt Gajendra zu Kito. Jede Muskelfaser war angespannt und auf einen Angriff gefasst. Wollte man sie garnicht bei den Fedaykin aufnehmen? War sie jemanden nur ein Dorn im Auge, der beseitigt werden sollte? "Du verstehst also nicht? Warum bist Du hier? Hier auf Dune? Warum bist Du nicht zurueck nach Vorash gegangen um fuer Eure Sache zu kaempfen? Warum laesst Du Deine Leute im Stich?!" Gajendra schnappt empoert nach Luft. Sie waere aufgesprungen, wenn Kito sie nicht an der Schulter gepackt und auf ihren Platz unsanft zurueckgezogen haette. "Ich lasse sie nicht im Stich!" schreit Gajendra wuetend auf. Kitos Griff an ihrer Schulter wurde fester und schmerzhafter, was Gajendra in ihrem Stuhl zusammenzucken liess. "Ich lasse sie nicht im Stich..." wiederholte sie leise. Ihren Worten war anzuhoehren, dass sie dieser Vorwurf schmerzte. "Es gibt nichts, was ich fuer Vorash noch tun koennte. Meine Identitaet ist aufgeflogen und damit jeglicher Trumph, den ich in Haenden hatte... Aber ich kann dafuer sorgen, dass sich etwas wie auf Vakuhn nicht mehr wiederholen kann! Desswegen bin ich hier!" Mit festerer Stimme und eisernem Blick wieder holt sie die Worte. "Desswegen bin ich auf Dune!" Kamahl und die Anderen musterten sie eine Weile lang schweigend. Die Hand von Kito ruhte noch auf ihrer Schulter, uebte aber keinen Druck aus. Erst jetzt viel Gajendra auf, dass er mit der anderen Hand sein Crysmesser gezogen hatte und bereit war zuzustossen, sollte sie etwas falsches sagen oder tun. Anscheinend hatte sie die Feuerprobe ueberstanden, da sie noch am Leben war...

Terima

Gajendra hatte die ersten Stunden an Bord des Schiffes soweit gut überstanden. Sie nochte es nicht wie einige der Fedaykin sie andsahen. Sie wußte das sie hier nicht von allen willkommen war. Aber das hieß nur das sie behandelt wurde wie alle anderen auch..... Sie hatte ein Kabine zugewiesen bekommen und hatte Quartier bezogen. Kurz darauf öffnete sich ohne vorwarnung die Türe und eine Frau stand im Rahmen. Gajendra beäugte sie mißtrauisch. Sie trug keinen Schutzanzug sondern nur eine Aba. Mit ihrer Schmalen Taille und madelförmigen Augen wäre sie hübsch gewesen, hätte sie nicht einen derart strenge Gesichtsaudruck gehabt. "Hallo Gajendra, mein Name ist Pema. Kito meinte ich soll dich im Auge behalten. Naja...genaugenommen sagte er ich soll mich um dich kümmern." Gajendra bemerckte den geschmeidigen und kraftvollen Gang Pemas als sie in den Raum Trat. Ein piepsen über die Bordsprechanlage war zu hören und Pema lächelte. "Das Signal das sich alle versammeln sollen....du kommst besser mit" Sie gingen nach vorne zur Brücke. Dort waren alle versammelt. Die Brücke war sehr geräumig...und sowohl Einsatzraum als auch Kommandozentrale. Ein langer glatter Tisch zog sich auf Kniehöhe den Raum Entlang. Die Steuerleute und standen vor den Kontrollen und hatten einen weiten Blick aus der Frontscheibe auf einen Gebirgszug. Kito saß am Kopfende. "Gut. Wir haben gerade von einem unserer Quellen in NewHope ein Paar Nachrichten bekommen und werden handeln. Eine Gruppe Ferrengi Schmuggler hat sich im Trewes Komplex eingenistet. Sie Tauschen dort Waffen gegen Spice ein. Die Waffen sind Hochenergie und Plasmawaffen, außerdem Schilde, Transporter und neue Scanner. Falls die Spiceräuber das in die Hände bekommen werden die Fremen bei einem Überfall übel zusammengeschossen...... unsere Aufgabe ist es das zu verhindern." Gajedndra viel auf das Kito mir einem gewissen Spott von den Fremen sprach. Chaman meldete sich zu wort: "Der Trewes Komplex ist groß...sehr groß. Wenn wir das reingehen dann können wir selbst in einen Hinterhalt geraten. Die Ferrengi haben in den letzten Jahren zugelernt und verwenden störsender....wir können nicht alles untersuchen." Kito lächelte.... "Das Stimmt...aber das ist die Reifeprüfung für Gajendra hier. Gajendra kann sich in NewHope unter den Außenweltern bewegen ohne aufzufallen. Wir werden sie absetzten und vorauschschicken. Sie wird in den Komplex gehen und uns die Informationen liefern die wir brauchen. Wenn wir alles haben greifen wir an, töten die Ferrengi, zerstören ihre Basis, nehmen ihr Wasser und ihre Waffen und verschwinden wieder. Pema: du wirst ihr helfen sich vorzubereiten." Kito nickte einmal in die Runde. Die Fedaykin gingen an die Arbeit....Pema ging mit Gajednra ins Arsenal Dort angekommen erklärte Pema Gajandra einiges über die Stadt New-Hope und was man wissen mußte wenn man sich dort aufhiehlt. Sie erklärte ihr auch welche Sorte Abschaum und Verkommenheit in dieser Stadt lebten die auf den Ruinen von Araken erbaut worden war. Sie gab Gajendra ein Notepad mit einem Lageplan und einigen andern nützlichen Informationen.... Pema musterte Gajendra ein wenig und meinte dann ruhig und sachlich: "Für eine Fremen bist du recht groß...keiner wird Verdacht schöpfen. Aber was deine Kleidung angeht wird die Sache interessant." Sie ging zu einem Wandschrank und öffnete ihn. "Am besten du suchst dir selbst etwas aus...denk dran was deine Aufgabe ist. Ich packe dir ein paar Sachen zusammen." Während sich Gajendra ansah was es da so im Schrank gab erschauderte sie kurz. Es war beim genauen Hinsehen zu erkennen das die Kleidungsstücke den Toten abgenommen wurden..ein Paar der Blutflecken waren beim Reinigen nicht ganz herausgegangen. Pema kam nach einer Weile zurück und gab Gajednra einiges an Ausrüstung. "Für deine Aufgabe brauchst du kleine nützliche Sachen die keinem Auffallen: Dieser Armreif enthällt Peilsender und Kommunikator. Du aktivierst ihn wenn du um Komplex bist..... Das hier ist ein Lokationsmodul, funktioniert wie ein Scanner, reagiert aber nicht auf alles, ist aber dafür kleiner und unauffälliger. Du benutzt ihn um deinen Weg im Komplex aufzuzeichen und übermittelst uns so die Daten. Du mußt das Waffenlager finden. Waffen: Das híer ist ein Sonjar..eine Energieklinge für den Nahkampf. Im Prinzib ähnlich wie ein Lichtschwert...nur leider lange nicht so effectiv. Die Ringe trägst du an den Fingern. Jeder der Steine ist ein Microfaser. Er wird durch den Impuls deiner Finger ausgelöst. Je Ring ein Schuß....dann ist schuß. Ich geb dir 3 Ringe mit. Und letztens: Jägersucher..." Pema reichte Gajendra einen kleinen Kasten. In diesem waren ein kleines Töpfchen. Eine art Steuermodul und eine längliche Minidrohne, die ein wenig wie eine Libelle aussah. "Die Drohne bewegt sich lautlos und die Nadel enthällt 1ml Metazyanid. In der Schale ist das Kameramodul....du trägst es wie eine Kontaktlinse direct über dem Auge. Wenn du die Fernsteuerung aktivierst wird das Bild der Sondenkamera auf dein Augen eingeblendet. Ein Angriff...lautlos...heimlich und mit sicherheit tödlich. Aber denk dran: du kannst den Gegner nur sehen wenn er sich bewegt...das Modul hat nur begrentzte möglichkeiten." Gajendra war beeindruckt und ein wenig schockiert. Pema redete als wäre das alles ein Einkaufsbummel. Es schien ihr völlig gleichgültig zu sein was weiter geschah. "Wenn du noch etwas anderes brauchst...dann sieh dich um. Wurfscheiben, Messer, Sporne...was immer du brauchst............."

Gajendra Sharmira Saii

Gajendra strich gedankenverloren mit den Fingerspitzen ueber einen alten Blutfleck auf einem Kleidungsstueck, das sie sich herausgesucht hatte. Sie musste noch einmal an die Worte Kitos denken "Wenn wir alles haben greifen wir an, töten die Ferrengi, zerstören ihre Basis, nehmen ihr Wasser und ihre Waffen und verschwinden wieder." Fluechtig war es ihr, als ob es in dem Raum ein paar Grad kaelter wurde..., als Pema auch schon wieder zurueckkam und ihr einige Sender und Waffen ueberreichte. Von dem Jaegersucher war sie fasziniert. Ein solches Geraet, haette ihr so manchen Auftrag erleichtert..., doch in diesem Fall hielt sie es als zu Riskant ein solches Geraet mit sich zu fuehren. Schmunzelnd blickt sie auf das Arsenal, das Pema ihr hingelegt hatte. "Ihr sagtet, dass die Ferrengi dazugelernt haetten. Ich bin bislang noch keinem Ferrengi begegnet. Allerdings habe ich schon so Manches ueber diese Rasse gehoert. Leicht berechenbar, doch sollte man nie den Fehler begehen sie zu unterschatzen! Das Lager wird gut bewacht sein und sie werden jeden Einzelnen ihrer Leute kennen. Reinschleichen birgt zu viele Risiken und das koennte ein jeder von Euch auch tun. Er wuerde genauso auffallen wie ich. Wenn die Ferrengi, wie ihr sagt Stoersender benutzen um das Scannen des Gelaendes zu verhindern, so fuerchte ich, wird dieser Sender im Armreif ebensowenig sichere Daten uebermitteln. Wenn er es denn ueberhaupt tut. Im unguenstigsten Fall werden die Ferrengi auf mich auch noch Aufmerksam... Nein... mir schwebt da eine andere Vorgehensweise vor" und Gajendras Grinsen wurde breiter. Gajendra nahm eine Laserpistole aus dem Waffenschrank, steckte die Ringe an die Finger und nahm auch die Energieklinge entgegen. Den Jaegersucher liess sie liegen. Genauso wie die Sender. "Ich brauche drei bis vier Mann, die nicht allzu kraeftig wirken und steckt sie in schlechte Destillanzuege, wie sie die aus ihrem Sietch verstossenen Fremen tragen, welche mit Schmugglern gemeinsame Sache machen. Bringt die Lokationsmodule im Griff ihrer Crysmesser an. Auch einen Peilsender. Aber Vorzugsweise einen, der sich per Fernsteuerung aktivieren laesst, um ein zufaelliges Entdecken seitens der Ferrengi zu verhindern. Ich werde mich als Waffenschmugglerin und Interessentin ihrer Waren den Ferrengi vorstellen. Die ausgewaehlten Fedaykin sollen meine Fuehrer durch die Wueste und Leibwache spielen. Das wird den Ferrengi vermitteln, dass ich nicht unvermoegend bin. Sehr wahrscheinlich werden sie nicht wollen, dass meine Begleiter den Trewes Komplex betreten, aber ich denke, ich werde durchsetzen koennen, dass mich mindestens einer in den Komplex begleitet. Die Ferrengis werden hoffentlich nicht so dumm sein und versuchen einem Fremen sein Crysmesser abzunehmen... In jedemfall werde ich darauf bestehen die Waren selbst und ohne umschweife zu begutachten, um in die Waffenkammer zu gelangen, bevor ich mich auf einen Preis einige." Pema sah Gajendra nachdenklich an. "Ich werde Kito den Vorschlag Deiner Vorgehensweise unterbreiten. Aber wieso ziehst Du diesen auffaelligen Blaster dem Jaegersucher vor? Gajendra laechelt nachsichtig. "Eine Schmugglerin ohne Waffe? Das stinkt sogar fuer Ferrengi bis zum Himmel. Ich werde mit Sicherheit durchsucht werden. Mir ist es zu Riskant, wenn sie an mir den Jaegersucher oder die Kontrolleinheiten finden. Den Blaster werden sie mir natuerlich als erstes Abnehmen. Die Ringe... mit etwas Glueck bleiben sie mir. Aber um die Waffenkammer ausfindig zu machen, werde ich ohnehin andere Waffen einsetzen" fuegt Gajendra mit einem linkischem Augenzwinkern hinzu. "Gibt es noch irgendwelche alten Aufzeichnungen von diesem Komplex, bevor sich die Ferrengis darin breit gemacht haben?"

Terima
"Wir werden es machen wie du sagst" Es war Kitos Stimme. Pema und Gajendra wandten sich um und sahen Kito direct hinter sich stehen. "Warum schleichst du dich derart an Kito...." knurrte ihn Gajendra an, die ein wenig zusammenzuckt war, so wie auch Pema. "Weil ich es kann" sagte Kito eisig "und was die Ausrüstung und das vorgehen angeht...soll mir recht sein. Die Aussicht auf erfolg ist recht gut wenn wir deinen Vorschlag versuchen" Gajendra schaute den Athletischen Fedaykin kurz an und meinte dann: "Das tust du ohne murren und gegenargument? Wiso?" Kito schaute sie nur durchdringent an und sagte: "Was wäre passiert wenn du einfach und ohne zu überlegen reinmarschiert wärst?" Gajendra zog kurz die Augen zusammen und hatte verstanden... Sie wäre sozusagen ins offene Messer gelaufen....wenn sie nichts gesagt hätte. "Da hast mich auf die Probe gestellt richtig?" Kito lächelte schneident und nickte. "Ich sorge dafür das dich 4 Mann entsprechent hergerichtet begleiten. Und was die Daten angeht: Mach dir keine Sorgen...das mit der Übertragung geht klar...das wäre das erste mal das wir für ein Technisches Problem keine Lösung finden. Im übrigen: die Daten nach denen du gefragt hast sind hier auf dem Padd....." Damit wandte er sich geschmeidig wie eine Katze ab und verschwand genauso lautlos wie er gekommen war. "Laß ihn.." sagte Pema und zu gajendra gewandt sagte sie leise: "Kito ist verschlagen und erfahren und klug. Unterschätze ihn nicht....und fordere ihn nicht heraus. Niemals!" Alsbald war alles soweit vorbereitet. Gajendra sah wie sich eine Bergkuppe ziegte. Immer noch getarnt glitt das Schiff über den Schildwall und man konnte die große Stadt New Hope unter sich liegen sehen. Auf den Ruinen von Araken erbaut wirkte sie irgentwie "unfertig". Sobald sie ihre Position erreicht hatten würden sie abgesetzt und Gajendra war erstmal auf sich allein gestellt.

Gajendra Sharmira Saii
Gajendra hatte sich kurz in ihr Quartier zurueckgezogen, um die ausgesuchte Kleidung anzulegen und die alten Plaene auf dem Padd in der kurzen Zeit so gut es ging zu studieren. Als sie ihre Ausruestung ein Letztesmal ueberpruefte, streifte ihr Blick den Spiegel an der Wand gegenueber. Schweigend musterte sie ihr Spiegelbild. Hier stand sie nun, in der Kleidung eines, von den Fedaykin getoeteten Aussenwelters. Ein Schmuggler, vielleicht sogar ein Sklavenhaendler oder Spiceraeuber. In jedem Fall hatte es keinen Falschen erwischt und dennoch war es Gajendra nicht wohl dabei diese Kleidung zu tragen. Bald wuerde auch die Kleidung jener Ferrengi gereinigt im Lager liegen und deren Wasser die Vorraete fuellen... "Bist Du soweit?" Pema war in der Tuer aufgetaucht und riss Gajendra aus ihren Gedanken, die etwas erschrocken herumfuhr. "So Schreckhaft?" meint Pema mit einem listigen Grinsen. "Ich bin nur in Gedanken nochmal die Plaene von dem Komplex durchgegangen und war wohl zu sehr darin vertieft mir die Raeumlichkeiten einzupraegen." Gajendra legte das Padd auf einem Tisch ab und trat zu Pema. Das Padd wuerde sie nicht mitnehmen. "Das sollte Dir da unten nicht nocheinmal passieren, dass Du in Gedanken versunken bist! Komm jetzt mit. Ich stelle Dir die anderen vom Team vor, die Dich begleiten werden." Pema fuehrte Gajendra in den Besprechungsraum, wo sie schoneinmal waren. Kito war bereits dort und sprach mit drei Maennern, die heruntergekommen aussahen und allesamt schlechte Destillanzuege und zerfledderte Umhaenge trugen. "Das sind nur drei Mann. Sprachst Du nicht davon, dass Du mir vier Mann bereitstellen wuerdest Kito?" Kito sah Gajendra missbilligend an, antwortete ihr jedoch nicht. Das tat Pema an seiner Stelle. "Der Vierte bin ich..." sprach sie und warf sich einen ebenso zerschlissenen Umhang ueber ihren Destillanzug, der auch schonmal bessere Zeiten erlebt haben duerfte, wie Gajendra jetzt erst feststellte.

Terima
Kito lächelte Gajendra auf Pema bemerkung hin süfisant an: "Pema geht mit euch. Und schau ihr auf die Finger...du kannst viel von ihr lernen. Aber wenn du glaubst das die Frauen ausschließlich an den Webstuhl gehören, dann dürft ihr beide euch gleich einen Schnitzen. "Die mit dem Knäul kämpft" kümmert sich um das Garn und für Pema finde ich auch noch was....." "Es reicht jetzt...." knurrte Pema "Stimmt wir liegen nicht gut im Zeitplan" würgte Kito sie ab "Amiers...wie ist der Status? " rief er den Piloten über die Bordsprechanlage. "Sind im Anflug auf NewHope....ankunft am Absetzpunkt in 8 Minuten" "Ihr habt eure Anweisungen und seit vorbereitet...also verieren wir keine Zeit. Um zu Beamen müssen wir kurz enttarnen. Wir setzen direct vor die Sonne...wenn keiner direct hineinsehen kann sind wir nur kurz auf den Sensoren zu sehen und fix wieder verschwunden. Sobald du drinnen bist und die Informationen hast gibst du uns Nachricht und wir übernehmen." Kurze Zeit Später materialisierte eine kleine Gruppe in einem leeren Hinterhof in der Stadt NewHope. Gajendra, Pema und die drei Männer der Fedaykin rochen sofort den üblen Gestank der Straßen und setzen die Filtermasken auf. So gingen sie die vollen Straßen und Gassen entlang. Gajendra bemerkte das es viele Menschen gab deren Augen Bluchstichig waren...aber es war niemand zu sehen der eindeutig als Fremen zu erkennen war. Pema war durch den Destillanzug nicht auf den ersten Blick als Frau zu erkennen und so nahmen sie Gajednra in ihre mitte. Gajandra viel auf wie wachsam ihre Begleiter waren....und wie Konzentriert. Auf ihrem kurzem Weg Richtung Komplex zogen sie einige neugierige Blicke auf sich..aber eigentlich wurde hier jeder beobachtet. Warum die Gruppe so wachsam war wurde ihr klar als sie einen Aushang blickte der neben anderen eine Seite eines Lokals bildete. Auf tote und lebende Fremen waren in NewHope Abschußpämien ausgesetzt....sie mußten vorsichtig sein.

Gajendra Sharmira Saii
Als Kito gegangen war knurrte Gajendra leise und geradenoch für Pema zu verstehen "Kito soll nur aufpassen, dass ich den Webstuhl nicht aus seinen Knochen schnitze!!!" Pema schmunzelte bei den Worten, wurde aber gleich darauf wieder ernst. "Du solltest Dich mit Kito nicht anlegen. Verwende Deine Energien lieber darauf, dass diese Mission ein Erfolg wird!" "Keine Sorge. Ich habe genug Motivation meine Feuerpruefung da unten zu bestehen, als auch Kito zu demonstrieren, wie gut ich mit Wollknaeulen kaempfen kann! Er sollte nur zusehen, dass er das Naechstemal seine Klappe nicht zu weit aufreisst. Koennte sein, dass er sich den Mund zu voll nimmt und an einem Wollknaeul erstickt!!!" Die Art und Weise, wie Gajendra den letzten Satz betonte, verdeutlichte Pema, dass sie das durchaus ernst meinte... Was wiederrum dazu fuehrte, dass die anderen drei Fedaykin Gajendra genau abschaetzend musterten. Mit Sicherheit wuerden sie Kito spaeter darueber in Kenntnis setzen, was Gajendra ueber ihn geaeussert hatte. "Du laesst Dich zu leicht reizen. Darauf legt er es an!" warnte Pema. "Ich habe keine Lust auf solche Katz und Maus-Spielchen. Wenn wir gegen die Borg und die Aussenweltler etwas erreichen wollen, dann sollten wir zusammen arbeiten und uns nicht auch noch gegenseitig herabwertend behandeln! Aber genug geredet. Ich werde mir Kito diesbezueglich noch selbst zur Brust nehmen!" Bei diesen Worten sah sie warnend die anderen drei Fedaykin an, doch die erwiederten nur unbeeindruckt den Blick. Wenig spaeter war die Gruppe in einen kleinen Hinterhof gebeamt worden. Der hier vorherrschende Gestank schockierte Gajendra. Sie konnte sich nicht, wie die Anderen eine Filtermaske überziehen, da ihre Verkleidung derartiges nicht beinhaltete. Stattdessen wickelte sie sich ein Stück Stoff so um den Kopf, dass es Mund und Nase bedeckte. Unwillkürlich musste sie an das alte frementische Sprichwort denken, in dem es hiess, dass ueble Gerueche von Unheil kuenden. Das erste Unheil in Form eines Aushanges liess auch nicht lange auf sich warten... Abschußprämien auf tote und lebende Fremen... Leise zischelte Gajendra zu Pema. "Und wann hattet ihr angedacht mich darueber zu unterrichten? Wieder so ein makaberer Scherz von Kito?" Pema gab ihr keine Antwort darauf und beobachtete weiterhin aufmerksam die Umgebung. Auch Gajendra konzentrierte sich nun auf die Passanten. Deren Ausdruck in den Augen gefiel ihr ganz und garnicht. Als sie den Komplex erreichten, hatte sich bereits eine Traube von Menschen hinter ihnen gebildet, die ihnen einen möglichen Rückzug in jedemfall erschwerten. Ein Zurück gab es nicht mehr...

Terima

Pema musterte Gajendra kurz... "Nein das ist keiner von Kitos Scherzen, die Gefahr nimmt er sehr ernst und über den Tod macht er keine Witze. Aber wir sind davon ausgegangen das du weißt wie es hier in NewHope zugeht." Pemas Stimme klang ehrlich überrascht. Dann fuhr sie mir einer Sanftheit und Sicherheit in ihrer Stimme fort die bislang nicht zu hören war: "Konzentriere dich auf deine Aufgabe. Vor diesem Mob brauchen wir uns nicht zu fürchten..die sind nur scharf darauf zu sehen ob sich einer mit 4 Fremen anlegen will." Daraufhin blieb sie kurz und entschlossen stehen und hielt kurz und energisch eine handtellergroße gänzende Metallscheibe in Luft und drehte sie so das sie in der Sonne hell aufblitzte und jeder sie sehen konnte...dann steckte sie sich die Dublone in ihre Tasche zurück. Was immer dieses Object auch bedeutete, die Menge verfiel kurz in ein mißilligendes Raunen und ließ zunehmend mehr Abstand zu den fünfen "Ich erkläre es dir Später...." sagte Pema zu Gajendra. Wenig Später erreichten sie einen Platz von dem man den Zielort gut sehen konnte. Doch Pema lotste sie zunächst nur in eine Seitenstraße und steuerte auf eine Nische zu in dem ein Finster aussehender Mann im Schatten verborgen stand. Pema wechselte ein Paar worte mit ihm und gab ihm dann im Schutz der Schatten einen kleinen Gegenstand in die Hand... "Der Mann war ein Schieber. Er vermittelt Kontakte, Schmuggler, Waffen und was du eben brauchst. Ich habe ihn bezahlt und er wird uns ankündigen... Die Ferengi werden in ein Paar Minuten erfahren das eine Frau sie in einer geschäftlichen Angelegenheit sprechen will. Und jetzt bist du dran Chema" Sie überquerten rasch das Gelände und gingen auf die Wachen zu......

Terima

Stand die kleine Gruppe immer noch im Schatten der Gebäude. Gajendra atmete durch und vesuchte in Gedanken durchzuspielen was als nächstes geschehen konnte. Irgendwie hatte die Gruppe das Gefühl ein wenig hinter dem Zeitplan zu liegen...aber das schien wohl bloß´so. "Also los Gajendra...." zischte einer der Fremen

Gajendra Sharmira Saii
Gajendra warf dem Fremen, der zum Aufbruch drängte einen strengen Blick zu und nickte schliesslich. Also gut.... die Show beginnt! Festen Schrittes ging die Gruppe auf das Gebaeude zu, wo sie bereits von den Wachen misstrauisch erwartet wurden. Gajendra war überrascht, wie einfach man sie in den Komplex gelassen hatte. Die Wachen vor dem Gebäude hatten sich zwar stur gestellt, was ihre fremischen Begleiter anging und so durfte nur Pema nach einer intensiven Diskussion noch eingelassen werden. Aber mit etwas derartigem hatte Gajendra schon gerechnet. Die Anderen würden draussen auf ein Zeichen warten und dann den Wächtern demonstrieren, wie gut Fedaykin es verstanden mit ihren Crysmessern umzugehen, um dann aufzuschliessen. Gajendra und Pema wurden einen langen Gang hinuntergeführt, der sich an mehreren Stellen verzweigte. Ein wahres Labyrinth dieser Komplex... Man sollte meinen, daß es in diesem Gemäuer angenehm kühl sein sollte, aber weit gefehlt... Es war muffig und erdrückend schwül. Ausserdem stank es schier unerträglich nach Müll. Sonderlich sauber waren die Gänge auch nicht und boten ausreichend Nahrung für Ratten und anderes Ungeziefer... Pema vergewisserte sich, dass der verborgene Sender in ihrem Messergriff mit der Übermittlung ihrer Position begann. Endlich wurden sie in einen großen Raum geführt, in dem man versucht hat eine wohnliche Atmosphäre zu schaffen, indem man alte, zerschliessene Wandteppiche aufgehangen hatte, die sicher einmal sehr schön gewesen sein mochten, doch nun erinnerten sie eher an Gajendras mangelnde Webkünste... In der Mitte stand ein langer Tisch, an dem zwanzig Mann platz hatten, allerdings sahen die meisten Stühle nicht so aus, als würden sie noch das Gewicht eines Besuchers aushalten... Allerlei Unrat von den Speisen der wohl mindestens letzten 3 Monate lag auf dem Tisch und Boden verstreut. Der Ferrengi, der sie hierher geführt hatte, bot ihnen zwei Stühle an, die noch so aussahen, als seien sie stabil genug, allerdings klebten auch auf deren Sitzflächen irgendwelche undeffinierbaren Rückstände der letzten Mahlzeiten... "Nein danke... wir stehen lieber" antwortete Gajendra leicht angewiedert. "Entschuldigt..." kam es aus einem anderen Gang seitlich von Gajendra. "wir hatten eine sehr ausgiebige Feier und sind noch nicht zum aufräumen gekommen." sagte ein in besonders prunkvolle Gewänder gehüllter Ferrengi, der in Begleitung von zwei weiteren weniger prunkvoll ausgestatteten Artgenossen den Raum betrat. "Das muss eine besonders lange Feier gewesen sein..." antwortete Gajendra mit einem aufgesetztem Lächeln. Oder sie sind sehr lange nicht zum Aufräumen gekommen, fügte sie in Gedanken hinzu, als ihr Blick auf ein paar verschimmelte Lebensmittelreste fiel.

Terima

Gajendra hatte sich zu den Ferrengi an den Tisch gesetzt. Was weniger ein vergnügen denn Notwendigkeit war....bei dieser Wärme. Die folgenden Minuten schleppten sich dahin. Es war eine zähe Lektion in Sachen Ethikette, samltalk und gegenseitigem Taxiren. Das Zähe und formelle Vorspiel zweier Geschäftspartner. Die Ferrengi waren unangenehme Händler...das war nicht nur eine Floskel. Aber nach einer Endlosen Weile kamen sie dann doch einmal zur Sache. Gajendra erklärte das Sie gute und Hochwertige Waffen kaufen wollte.... Waffen über die man keine Notizen hatte. Der Ferrengi wechselte sowohl die Stimme als auch den Ton als er sie fragte: "Kannst du das auch bezahlen. Bevor ich weitermache will ich wissen ob und wie du Zahlen kannst. Sonst verschwende ich hier nur meine Zeit!"




Leider wurde die Intime-Foren-Story hier nicht mehr fortgesetzt :o(

Zurück zu „LARP: Science-Fiction / Endzeit / Steampunk“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste