KNB109M - Karin Macks Tagebuch

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KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:08

Eintrag 1 - 01.10.2012
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Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Tagebuch geführt hatte.
Damals musste ich eines für meine Therapeutin führen. Ich habe es gehasst...
Aber vielleicht hilft es mir ja, wenn ich meine Ängste und Gedanken
aufschreibe, denn ich habe niemanden, mit dem ich darüber reden könnte.
Generell habe ich niemanden, mit dem ich reden könnte. Naja, vielleicht
Victor. Ob der noch mit mir reden will, nachdem ich mich so lange nicht
mehr bei ihm gemeldet habe?
Ganz schön oft das Wort "reden" in einem Absatz, wenn man bedenkt, dass
Unterhaltungen nicht gerade zu meinen Stärken zählen...
In diesem Fall kann ich aber wirklich nichts dafür, aber den Grund für
die lange Funkstille kann ich ihm nicht sagen. Ich darf ihm generell nichts
sagen. Das bringt mich in Teufels Küche und Victor vielleicht sogar auch.
Was mir bleibt, ist in meiner Wohnung zu sitzen und zu versuchen nicht
an die letzten Monate zu denken. Das fällt einem schwer, wenn man sich
pausenlos beobachtet fühlt und auch sonst nichts anderes zu tun hat,
als sich in der eigenen Wohnung einzuschliessen...
Klingt schizoid? Ist es aber nicht! Die Warnung war real und wenn DIE
herausfinden konnten, welche Fähigkeiten ich besitze,
dann mit Sicherheit auch Andere. Leute, bei denen mich
ein Herr Sanddorn vielleicht nicht freikaufen kann. Wer auch immer das
sein mag und was auch immer er mit der Entführung zu tun hatte, oder mit
mir noch vor hat. In jedem Fall hat er meine Freilassung erwirkt.
"Erwirkt"... Das waren seine Worte. Das heisst, es gab eine Diskussion
darum mich wieder nach Hause zu lassen. Wie knapp es wohl war? Ich
will garnicht darüber nachdenken...
Herr Sanddorn zahlt meine Miete und meine Rechnungen, seit mir mein
Arbeitgeber wegen unentschuldigten Fehlens gekündigt hatte.
Niemand hat mich vermisst... Niemand kam auf die Idee, dass mir etwas
zugestossen sein könnte... Noch nichtmal meine Eltern haben mich vermisst...
Wäre es aufgefallen, wenn dieser Glatzkopf mich erschossen hätte?
Hätte überhaupt jemand meine Beerdigung besucht?
Oh Gott... mir fällt hier noch die Decke auf den Kopf!
Ich bin frei und doch bewege ich mich nicht aus meiner Wohnung.
Die Jalousien sind geschlossen, aus Angst ich könnte beobachtet werden
und wenn der Paketbote oder Lebensmittellieferant (Einkaufen traue ich mich
auch nicht mehr) klingeln, bekomme ich jedesmal Schweissausbrüche und
habe Angst die Türe zu öffnen!
Ich wünschte, ich hätte diese verfluchte Fähigkeit nicht. Niemand hätte
Notiz von mir genommen und ich würde weiterhin mein
zwar einsames, aber geordnetes und entspanntes Leben leben.
So aber fühle ich mich lebendig begraben...

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:09

Eintrag 2 - 14.10.2012

Ich glaube, ich drehe noch durch! Mittlerweilen traue ich mich fast garnicht
mehr an die Türe. Meine Nachbarin ist schon ganz genervt, weil sie ständig
meine Pakete, Getränke und Lebensmittel annimmt. Lange geht das nicht mehr
gut. Die meisten Ausreden wie Klingel kaputt; grad unter der Dusche
gewesen, oder die Nacht durchgearbeitet und wohl die Klingel nicht gehört, weil
noch geschlafen hab, habe ich schon zu oft verwendet.
Schlafen... welch Hohn! Seit meiner Rückkehr habe ich kaum ein Auge zu gemacht.
Eigentlich könnte ich vor Erschöpfung glatt im stehen einschlafen! Aber die
Angst vor den Träumen hält mich wach... :(
Ich glaube die reden schon alle im Haus über mich, weil ich die Wohnung nie
verlasse. Andererseits ist das hier eine Großstadt und ich wohne in einem
Hochhaus, wo sich eigentlich keiner für den Anderen interessiert. Wahrscheinlich
bilde ich es mir nur ein, dass die Leute über mich reden. In Wahrheit nimmt
keiner Notiz von mir. Mit Ausnahme meiner Nachbarin, die wohl ganz froh drum
wäre, keine Notiz von mir nehmen zu müssen. Weiss garnicht, wieso sie meine
Pakete überhaupt noch annimmt. Vielleicht sollte ich ihr mal Pralinen
schenken oder so? Ja, das werde ich tun!

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:09

Eintrag 3 - 19.10.2012

In meinem Flur stapeln sich schon die Getränkekisten... Weder schaffe ich es
das Leergut weg zu bringen, noch die Türe zu öffnen, wenn der Getränkelieferant
klingelt. Kann ja schlecht meiner Nachbarin, die ich mit den Pralinen mittlerweilen
versöhnlich stimmen konnte auch noch mein Leergut aufdrücken.
So kann das nicht weiter gehen... Wenn ich es mal schaffe einzuschlafen, holen
mich sofort die Erinnerungen ein und ich wache schweissgebadet auf!
Wenn ich zu einem Psychiater gehe, sperrt der mich doch sofort in eine
geschlossene Anstalt, wenn ich erzähle was los ist...
Wieder eingesperrt sein ertrage ich nicht, auch wenn
ich mich in meiner Wohnung selbst einsperre... Aber das ist nicht das Gleiche!
Meine Gedanken drehen sich im Kreis, aber am Schlimmsten sind die Szenarien,
die ich mir ausmale, was Herr Sanddorn von mir noch als Gegenleistung erwartet.
Die Ungewissheit macht mich völlig krank... Der Gedanke wieder irgendwelche
verdächtigen Gegenstände berühren zu müssen, löst blankes Entsetzen aus!
Ich kann das nicht mehr... Ich will das nicht!

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:10

Eintrag 4 - 22.10.2012

Immer öfter muss ich an "Mungo" denken. (einem der Entführer)
Fast wünschte ich, er wäre hier und würde mir Mut machen mich nicht aufzugeben
so wie er es in dem Kellerloch getan hat.
Verrückt... Er gehörte zu den Leuten, die mich entführt und all diese furchtbaren
und gößtenteils erdniedrigenden Tests gemacht hatten, aber er war der Einzigste,
der mich wie ein Mensch behandelt hat und nicht wie ein Versuchstier...
Ich glaube ihm habe ich es auch zu verdanken, dass sich Herr Sanddorn eingeschaltet
hat und mich aus diesem Loch raus geholt...

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:11

Eintrag 5 - 25.10.2012

In meiner Wohnung sieht es furchtbar aus... Müll und Flaschen stapeln sich nur so.
Ich konnte mich auch noch nicht dazu durchringen mein Terrarium wieder herzurichten.
Noch immer liegen die Überreste meiner Blepharopsis Mendica-Zucht darin. Meine
geliebten Insekten sind leider alle eingegangen, weil niemand da war, der sie gepflegt und
gefüttert hätte. Anscheinend haben sie sich gegenseitig angegriffen und an- bzw. aufgefressen.
Habe mir vorgenommen heute endlich mal das Terrarium wieder herzurichten, um mir neue
Gottesanbeterinnen zu bestellen und rein zu setzen. Vielleicht hilft es mir ja mich etwas zu
entspannen, wenn ich die Tiere beobachte.
Habe es in den letzten Tagen mit Meditation versucht, aber es gelingt mir einfach nicht mich
zu konzentrieren. Immer wieder kreisen meine Gedanken um Erniedrigungen, die ich in den
vergangenen Monaten habe über mich ergehen lassen müssen. Und vor allem die furchtbaren
Visionen... Immer und immer wieder den Tod auf die brutalste Weise zu erleben! Die Angst
und Panik der Opfer zu spüren und selbst ein Teil davon zu werden...
Das kann ich nicht alleine schaffen darüber hinweg zu kommen! Desshalb habe ich es trotz
der Warnung mich mit meinen Recherchen und Kontakten im Internet bezüglich meiner
Fähigkeiten zurück zu halten, an Victor gewandt. Er weiss ohnehin schon viel über meine
Visionen. Ich hoffe er ist mir nicht böse, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.
Habe ihm heute eine e-mail geschickt. Von meiner Entführung habe ich ihm aber nicht
geschrieben. Nur, dass ich das Gefühl habe, mir würde die Decke auf den Kopf fallen und
die Ereignisse der letzten Monate mich etwas überfordert haben. Vielleicht kann er mir
ja ein paar einfache Meditationsübungen beibringen. Bin da ja nicht so bewandert.
Mit einfach hinsetzen; Augen zu und ruhig atmen ist es wohl nicht getan. Klappt bei mir
nicht, um abzuschalten...

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:11

Eintrag 6 - 26.10.2012

Das war die schrecklichste Nacht seit meiner Freilassung...
Ich dachte, wenn ich meine Wohnung nicht verlasse, dann komme ich auch kaum in
Verlegenheit einen Gegenstand zu berühren, durch den eine Person gewaltsam um`s Leben gekommen
sein könnte. Aber heute hatte ich wieder eine schreckliche Vision! Ich musste mich
sogar im Bett übergeben und bin froh, dass ich davon aufgewacht bin! Am Ende wäre ich sonst
noch an meinem Erbrochenen erstickt... Wie lange es wohl gedauert hätte,
bis mich jemand gefunden hätte? Egal...
Victor hat sich auch noch nicht gemeldet, wo ich seine tröstlichen Worte so dringend
gebrauchen könnte.
Diese Vision war mit Abstand das Schlimmste, was ich erlebt habe...
Es fing an mit einem extremen Gefühl von Hunger und Müdigkeit.
Alles um mich herrum sah furchtbar gross aus, aber irgendwie war das auch ein
vertrauter Anblick. Dann aber kam ein riesiger Schatten über mich.
Ich hatte unglaubliche Angst und war wie erstarrt.
Glaubte wohl, man sieht mich nicht, wenn ich mich nicht bewege...
Dann war da eine unglaublich grosse Hand, die vor mir den Boden aufwühlte.
In Panik wich ich ein paar Schritte zurück und versuchte mich ebenfalls gross
erscheinen zu lassen, in dem ich mich so weit aufrichtete, wie es mir möglich war,
was die Hand aber nicht zu beeindrucken schien.
Sie legte einen Gegenstand in den Boden und schüttete wieder alles zu.
Dann tauchte ein Gesicht direkt vor mir auf... Es war der Glatzkopf!
Einer meiner Entführer... Mein Gott... dieses Grinsen geht mir nicht aus
dem Kopf und dann der plötzliche Schmerz und ein seltsam schmatzendes
Geräusch! Ich war nicht in der lage mich von der Stelle zu bewegen, obwohl
ich weg laufen wollte. Ich weiss nicht warum, aber irgendwas sagte mir, ich
solle laufen... Aber so sehr ich auch strampelte, ich kam nicht von der Stelle...
Ich blickte an mir herab und sah hilflos strampelnde Insektenbeine. Zum Teil
waren sie gebrochen und mein Hinterleib war von einem Ast zerdrückt worden
und klebte am Boden fest...
Mein Gott! Ich sah und fühlte alles aus der Sicht einer meiner Gottesanbeterinnen, die von
dem Glatzkopf zerdrückt worden war... Der Todeskampf war schier endlos und hielt
noch an, als ich mich übergeben musste. Ich weiss nicht wie lange die Vision noch
gegangen wäre, wenn mich der Brechreiz daraus nicht heraus gerissen hätte.
Eines ist mir in jedem Fall klar... Meine Wohnung ist tatsächlich durchsucht worden
und ich werde offenbar überwacht. Was sonst könnte man in meinem Terrarium
versteckt haben wollen...
Aber ich wage es nicht nachzusehen. Was werden SIE tun, wenn ihnen klar wird,
dass ich von der Überwachung weiss?
Und schlimmer noch... wenn ich jetzt auch noch Gegenstände meiden muss, durch die
Insekten oder andere Lebewesen um`s Leben gekommen sind, dann brauche ich ja
garnicht mehr vor die Tür zu gehen... Jedes Fahrzeug wird zum Tatwerkzeug... Schuhe...
öffentliche Verkehrsmittel... Das halte ich nicht aus!
Hoffentlich meldet sich Victor bald...


Zeichnung der Vision:

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:12

Eintrag 7 - 27.10.2012

Victor hat sich noch immer nicht gemeldet...
Habe mir schwarze Plastikplanen bestellt, sollen sie mich doch überwachen, wenn sie nichts mehr sehen!
Zu Hören gibt es bei mir eh nicht viel, ausser dem Fernseher.
Ich halte es nicht mehr aus... Eigentlich wollte ich einen grossen Bogen um die Internetforen und Facebook machen,
aber bin jetzt wieder in Facebook aktiv, weil ich hoffe Victor dort abpassen zu können.
Habe ihm nochmal auf Facebook eine PM hinterlassen.
Gut... es ist erst zwei Tage her, dass ich ihm eine Mail geschrieben habe... Kein Grund zur Beunruhigung...
Habe trotzdem ein ungutes Gefühl, dass er mir nicht antwortet.

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:12

Eintrag 8 - 28.10.2012

Spiele jetzt fast den ganzen Tag und auch teilweise in den Nächten irgendwelche Facebook-Spiele,
um mich abzulenken. Meine Freundesliste wird immer grösser, obwohl ich keinen von ihnen kenne...
Mit Ausnahme von Victor. Laut Facebook hat er meine Nachricht um kurz vor 4 Uhr Morgens gelesen.
Vielleicht war er nur zu müde, um zu antworten. Er antwortet heute ganz bestimmt!


Nachtrag:
Es ist schon spät am Abend und ich habe noch immer keine Antwort von Victor. Das ist sonst nicht
seine Art... Vielleicht hat er nur zu viel zu tun und es einfach vergessen?
Ich will ihm auch nicht zur Last fallen und nochmal mit einer PM nachbohren.
Wenn ich nur nicht so alleine wäre... Sonst hat mir das noch nie etwas ausgemacht, aber jetzt,
wo ich mal jemanden zum reden bräuchte, komme ich mir umso einsamer und überflüssiger vor...

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:13

Eintrag 9 - 29.10.2012

Immer noch keine Nachricht von Victor...
Dafür sind die bestellten Planen heute schon angekommen. Habe damit begonnen meine ganze Wohnung damit abzuhängen.
Sogar der Fernseher ist hinter einem Planenvorhang verschwunden. Aber ich lasse ihn trotzdem laufen, damit sich wenigstens
was tut und ich mir in der Stille nicht komplett wie in einer Gruft vorkomme...
Meinen Laptop habe ich zerlegt; die Webcam ausgebaut und auf Bauteile überprüft, die da nicht hinein gehören.
Es kann natürlich immernoch sein, dass man das Mainboard gegen eines mit einer integrierten Abhörfunktion eingebaut hat.
So gut kenne ich mich dann auch nicht aus. Die Soundkarte kann ich nicht entfernen, da sie Onboard ist.
Aber ich habe Mikro und Lautsprecher abgeklemmt, damit diese nicht zum abhören verwendet werden können.
Bin wieder die meiste Zeit auf Facebook, aber noch keine Nachricht von Victor...
Auch sonst tut sich nichts in seinem Profil. Langsam mache ich mir Sorgen... Bescheuert! Es kann 1000 andere, völlig
harmlose Gründe geben, warum er noch nicht dazu gekommen ist, mir zu antworten, aber ich male mir schon wieder
die schlimmsten Szenarien aus...
Wenn ihm was zugestossen ist, weil ich Kontakt zu ihm aufnehmen wollte... Ich könnte mir das nie verzeihen!
Mir wird schlecht...

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Re: KNB109M - Karin Macks Tagebuch

Beitragvon RespawnLARPer » Di 16. Feb 2016, 23:13

Eintrag 10 - 30.10.2012

Meine Wohnung ist mittlerweilen komplett in schwarze Plastikplanen gehüllt. Sogar die Decke, der Boden, Stühle; Couch etc...
Die Lampen habe ich mit trüben Diffusorfolien zugehängt, die ich bei einem speziellen Laden für Bühnenlampen bestellt habe.
Die halten wohl mehr Hitze aus, als was meine gewöhnlichen Glühbirnen zustande bringe.
Somit habe ich noch etwas Licht, aber eine evtl. versteckte Kamera in den Lampen kann nun nichts mehr erkennen.

Noch immer kein Lebenszeichen von Victor... Vielleicht sind meine Befürchtungen, dass ihm etwas zugestossen sein könnte, doch keine Spinnerei...
Sass heute weinend an meinem Laptop und habe gehofft, dass doch noch eine Nachricht aufblinkt...
Es ist meine Schuld, wenn ihm etwas passiert ist... Ich halte diese Ungewissheit nicht aus!


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